Offener Brief an Prof. Dr. Erhard Wielandt
Das Treffen des Geowissenschaftlers Dr. Wielandt mit dem Rutengänger Hans-Dieter Schweikardt
Das ist die Geschichte um den Offenen Brief von Schweikardt an den Wissensmann Wielandt. Im Anschluss erfahren Sie den Anstoß für unsere Aktivität. Nur vorneweg kurz: Rutengänger Schweikardt konnte dem Erdstrahlenkritiker deutlich klar machen, dass man mit der Wünschelrute Verwerfungen finden kann – Verwerfungen, die in diesem Fall wissenschaftlich nachgewiesen werden konnten.
Der Offene Brief
von Hans-Dieter Schweikardt, Vorstand des Rutengängervereins Süd, Hauptstraße 103, 73110 Hattenhofen, Telefon 07164-7158
Sehr geehrter Herr Dr. Wielandt,
auf Ihrer Internetseite schreiben Sie von Wahrheit und davon, dass es das Phänomen "Erdstrahlen" nicht gibt. Bei Ihrer "Wahrhaftigkeit" fehlen jedoch ein paar wichtige Details. Zum Beispiel:
Bei einer Institutsfeier setze sich ihre Sekretärin voller Inbrunst ins Zeug und verkündete gut hörbar: Ich war es, die unseren Chef aufgemundert hat etwas gegen die blöden Rutengänger und ihr dummes Geschwätz mit den Erdstrahlen zu schreiben! Das zeigt doch ganz deutlich, dass Sie Ihre Wissenschaft nur vorschieben um mit dem Kontra zu den Rutengängern Ihre eigene Meinung präsentieren zu können. Sie wollen sich wohl mit der Kritik zu Erdstrahlen profilieren - hat´s den bei Ihnen zu nicht mehr gereicht?
Meine Frage: Die Sekretärin als wissenschaftlicher Projektleiter an Ihrem Institut? Oder herrscht bei Ihnen einfach nur Hass und Frust, oder machen Sie all Ihre Wissenschaft nur so aus dem Bauch heraus?
Dann fehlt in Ihrer Wahrheit noch dieses: Als man uns beide zu einer Fernsehsendung eingeladen hatte, haben Sie sich gedrückt.
Meine Frage: Ihnen hat wohl der Mut zur Aussprache in dieser rutengängerfreundlich ausgelegten Sendung gefehlt? In einer anderen Fernsehsendung, die schon vorneweg zur Polemik gegen Rutengänger angelegt war, ließen Sie sich doch auch vorführen - verstehen Sie so Ihre wissenschaftliche Seriosität.
Ich freue mich auf eine Nachricht von Ihnen und verbleibe mit freundlichem Gruß
Hans-Dieter Schweikardt, Vorstand des Rutengängervereins Süd e.V.
Ende des Offenen Briefes
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Professor Dr. Wielandt, ehemaliger Leiter des Instituts für Geophysik in Stuttgart, schreibt auf seiner Internetseite, dass es keine Erdstrahlen gibt! Er beruft sich diesbezüglich auf Literatur, die keine seriöse wissenschaftliche Grundlage besitzt. Es ist eine Tatsache, dass es noch nie Forschungen gab, die das Vorhandensein der sogenannten "Erdstrahlen" widerlegen. Also, es ist somit auch noch nicht wissenschaftlich belegt, dass es keine äußerlichen Einwirkungen auf biologische Systeme Seitens der Natur geben kann! Seriöse Wissenschaftler, die sich dem Thema "Erdstrahlen" unparteiisch annahmen, gaben zu, dass es nicht möglich ist einen Gegenbeweis zu erbringen. Es wurzeln also hier nur unterschiedliche Dogmen in der Gesellschaft, die auf beiden Seiten wissenschaftliche Ernsthaftigkeiten vermissen lassen. Deshalb ist der Ausspruch von Professor Dr. Wielandt: "es gibt keine Erdstrahlen", reine Spekulation und grobes pseudowissenschaftliches Abseits. Seine Internetseite richtet sich voller Eifer auch noch gegen Rutengänger. Hier wird ganz deutlich erkennbar, dass seine Aussagen nur auf Frustration und Hass beruhen - scheinbar sind die Rutengänger für ihn eine konkurrierende Gesellschaftsgruppe.
* Die wichtigste Bemerkung zu seiner Person: Er hat noch nie wissenschaftliche Studien zu den sogenannten "Erdstrahlen" oder gar zu der Homöopathie gemacht, er hat nur seinen universitären Titel zur Polemik missbraucht - und sein gerne benutztes Wort "Wahrheit" erniedrigt die seriöse Wissenschaft. Es ist seine eigen aufgesetzte Pseudowissenschaft, die vielen leichtgläubigen Zeitgenossen imponiert.
So fing alles an, hier die Geschichte des Anstoßes.
Auf die mehr als kritische Einstellung des Professors wurde ich durch einen Leserbrief in der Zeitung und einem Artikel im Internet aufmerksam. Dort schreibt der Professor, dass nur seine Ansicht zu den Erdstrahlen die Wahrheit ist!
Nach einem ausführlichen Schreiben meinerseits an diesen Erdstrahlen- und Wünschelrutengängergegner folgte sein Antwortbrief. Nach einem weiteren Briefwechsel sowie einem Telefonat hat mich der Herr Professor zu Hause besucht. Unser etwa zweistündiges Gespräch verlief sehr harmonisch. Vorneweg möchte ich noch bemerken, dass aus dem Zusammentreffen von mir und dem Geophysiker beide Seiten etwas gelernt haben. Ich konnte erfahren, dass die Erdstrahlen-Gegner aus der Wissenschaft, zwar Dummschwätzer sind aber doch ganz nette Leute sein können. Der Wissenschaftler erkannte wohl, dass nicht alles, was über das Thema "Erdstrahlen" im Gespräch ist, in die Ecke der Unkenntnis oder der Inkompetenz gehört.
Auf meine Frage, weshalb er sich so gegen das Thema Wünschelrute und Erdstrahlen stemme, erzählte er mir von einem Rutenmann, der behauptete, ein im Garten verstecktes Geldstück mit seiner Wünschelrute auffinden zu können. Danach wollte der Wünschler von 10 leeren Streichholzschachteln diejenige herausfinden, in die der Professor vorher ein Geldstück legen sollte. Und das alles einfach so mit der Wünschelrute. Nun erzählte der Professor davon, dass dieses dem Rutenmann nicht gelungen sei, und, dass dann doch wohl an der Sache mit der Wünschelrute und den Erdstrahlen nichts dran sein könne. Was ich erwartete war Tatsache: Der Herr Professor wusste überhaupt nichts, was die sogenannten "Erdstrahlen" in Frage stellen können. Nicht eine einzige Sache fiel ihm ein, die Hand und Fuß gehabt hätte oder eines hochkarätigen Wissenschaftlers angemessen gewesen wäre. Es stellte sich auch deutlich heraus, dass der Herr Professor mit seiner Uni-Mannschaft noch niemals eine Forschungsstudie unternommen hat. Nur aus diversen Büchern, die andere Erdstrahlen- und Rutengängerhasser verfassten, entnahm er seine "persönliche Wahrheit".
Darauf bemerkte ich: Die Sache mit dem Wünschler, von der er eben sprach, gehöre doch wohl eher zu den Zaubertricks oder gar zur Wahrsagerei, als zu einem seriösen Beispiel das die Physik der "Erdstrahlen", oder den physikalischen Effekt des Wünschelrutenausschlages erklären könne. Weiter sagte ich zum Professor: Dieser Wünschel-Mann überschätzt halt seine rutengängerischen Fähigkeiten total, und ich beobachte schon lange, dass immer solche unkompetenten Phantasten als Maßstab für die erdstrahlenvernichtende Absicht der gegnerischen Seite gefunden werden.
Jetzt die Geschichte von Urach:
Der Wissenschaftler erzählte von einer geologischen Verwerfung auf der Schwäbischen Alb. Dort könne er mit seinem Geomagnetometer, 40 bis 70 Zentimeter breit, die Basaltfüllung einer dortigen Gesteinskluft orten und einige hundert Meter entlang verfolgen.
Meine Antwort war: "Wenn es sich um eine Verwerfung handelt, dann finde ich sie auch. Zwar nicht wegen des Eisenanteils, den das vor Millionen von Jahren aus der Tiefe der Erde aufgestiegene Magma enthält, sondern einfach deshalb, weil die Verwerfung für mich als Störzone spürbar ist und somit auch auffindbar wird - mit oder ohne Basaltfüllung, ich werde es finden - so gut wie das Messgerät!"
Der Herr Professor bemerkte mit etwas Mitleid im Ton: "Das wird Ihnen nie gelingen, Herr Schweikardt."
Angekommen am Ort der Verwerfung, stand ich vor einer Wiese, mindestens 100 Meter breit und vielleicht einen halben Kilometer lang. "Unter dieser Wiese ist die messbare Basaltkluft", sagte der Herr Professor zu mir. Er sagte auch noch, dass die Verwerfung so circa in Nord-Süd Richtung verläuft und da kein Baum auf der Wiese stehe, könnte er ohne sein Messgerät auch nicht sagen, wo genau die Basaltkluft verläuft. (Basalt enthält gegebenenfalls einen hohen Eisenanteil, auf diesen dann der Geomagnetometer anspricht.)
Ich lief einmal quer über die Wiese und fühlte mit meiner Hand nach einer "erdstrahlenauffälligen" Stelle, und ich fand die Verwerfung schon nach wenigen Minuten.
Es gelang mir so präzis, dass der Professor nur noch so staunte, sehr nachdenklich wurde und zu mir sagte: Das glaubt mir ja keiner, was ich da gerade erlebe - ich bin ganz fertig - muss mich erst von dem Schreck erholen - ich kann nicht glauben, was ich hier sehe - das hätte ich nie und nimmer gedacht, dass Sie diese Stelle finden können, wie soll ich das bloß meinen Kollegen in der Uni erklären - das glaubt mir ja kein Mensch!"
Der Mann war mehr als erstaunt, das kann ich mit Recht sagen! Bei ihm kam dann doch etwas Verlegenheit über seine pauschalen und vorgefassten Meinungen auf. Doch wie soll ein Mensch, der jahrzehntelang die sogenannte "Erdstrahlentheorie" verteufelt hatte, plötzlich zugeben, dass die Möglichkeit, Verwerfungen in der Luft zu spüren, gegeben sein könnte?
Nachwort
Der Herr Professor versprach weitere Feststellungen und auch Forschungen mit mir zu machen, aber darauf warte ich schon Jahre. In einer Fernsehsendung, zu der man mich eingeladen hatte, konnte ich diesen Vorgang kurz ansprechen. Heute weiß ich, dass die Begegnung vom Frühjahr 2001 zwischen dem Professor und mir von wissenschaftlicher Seite total ignoriert wird. Außerdem höre ich immer noch intolerante Ignoranz aus des Professors Wissenschaftslager.
Durch diese Erfahrung mit dem Herrn Professor lernte ich meine Gegner zu verstehen, die können gar nicht anders! Doch bedauere ich die sich selbst überschätzenden "Rutenleute" die sich von den gegnerischen Wissenschaftlern zu Dummchen machen lassen. Um Rutengänger und ihre Rutenreaktionen zu testen, wurden von den Gegnern völlig widersinnige Anstrengungen gemacht. Diese Experimente wurden durch die Kontrahenten von vorneherein zum Scheitern der Rutenleute angelegt, und die Wünschler waren damit lächerlich gemacht.
Ein erwünschter Nebeneffekt der Geschichte von Urach
Das Zusammentreffen mit dem Geo-Professor hat für den Rutengänger-Verein Süd e.V. einen positiven Aspekt bekommen, denn wir kennen jetzt quasi eine wissenschaftlich bestätigte Verwerfung, die unsichtbar unter dem Wiesengras verläuft. Hierzu lade ich alle radiästhetisch arbeitende Leute ein. Dieser Störzonenverlauf wurde in unserem Verein zur Teststrecke für Rutengänger, hier kann der "Fachmann" sein Können beweisen. - Ich hatte damals wohl den entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Rutengängern: Ich bin bei der Suche nach Störzonen (in diesem Fall einer Verwerfung) nicht auf die Hilfe einer Wünschelrute angewiesen, sondern ich finde die Störzonen präzise und schnell nur mit meinem Körpergespür. Es kann mir deshalb auch kein Wünschelrutenplacebo unterstellt werden!
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Liebe Leser, wenn Sie hierzu noch genauere Berichterstattungen wünschen, stehe ich gerne persönlich zur Verfügung.
Mit dieser Adresse kommen Sie auf die Internetseite des Herrn Professor Wielandt.
www. geophys.uni-stuttgart. de/erdstrahlen
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Das Folgende war dem Offenen Brief beigelegt
Meine persönlichen Anmerkungen:
Lange habe ich nichts mehr von Ihnen gehört - obwohl Sie auf der Wiese bei Urach meinten: Es wäre gut, wenn wir beide noch mehr miteinander machen würden.
Es wäre schön, wenn wir uns bald mal sprechen könnten. Ich würde Ihnen dann erklären was Sie sich unter den sogenannten, und leider oft missverstandenen "Erdstrahlen" tatsächlich vorstellen dürfen.
Ihre Erdmagnetfeldmessungen zu den sogenannten "Erdstrahlen" sind völliger Unsinn! Genauso gut könnten Sie einen Fiberthermometer in die Hand nehmen und in der Luft herumfummeln. Man kann doch nur dann etwas messen, wenn man weiß um was es sich überhaupt handelt! Die Radioaktivität existierte ja auch schon bevor es den Geigerzähler gab.
Ich weiß, dass Sie jetzt im Ruhestand sind, jedoch scheinen Ihre Nachfolger die selben Ignoranten zu sein wie Sie - bezüglich Ihrer Internetseite, die läuft einfach ohne Sinn und Verstand weiter. Deshalb wende ich mich auch gleich an Ihren verantwortlichen Nachfolger.
Ich weiß, dass die seitherigen pseudowissenschaftlichen Expertisen zu Rutengängern und Erdstrahlen von der gegnerischen Seite totaler Schwachsinn sind! Hier muss einfach mal etwas vernünftiges gemacht werden. Wenn Sie wollen können wir bald mit einer "ordentlichen und seriösen" Forschungsreihe zur Frage Pro und Kontra unserer gemeinsamen Sache beginnen. Ich fordere Sie und Ihr Team (samt Sekretärin natürlich), besonders aber Ihren verantwortlichen Nachfolger, zu einer seriösen wissenschaftlichen Studie heraus! Dieses ist ein Aufruf zur Erforschung des Phänomens, das man heute noch fälschlicher Weise "Erdstrahlen" nennt! Das Projekt muss jedoch frei von Vorurteilen sein.
Was Ihnen bisher noch recht unverständlich scheint, ist die Tatsache, dass Sie sich zum willigen, naiven und blinden Helfer einer Lobby machen, von deren gesellschaftlicher Absicht Sie überhaupt nichts profitieren können. Außerdem lacht Sie diese "Gesellschaft" hinter vorgehaltener Hand nur aus.
Sie müssten sich mal überlegen, ob es sich für Ihre geophysikalische Minimallobby (deren man aus politischer und öffentlicher Bedeutungslosigkeit das Institut geschlossen hat) überhaupt lohnt, sich gegen die wichtigsten Erkenntnisse der Zukunft des Menschen zu sperren. Es geht doch gar nicht um "Strahlen - oder nicht Strahlen", es geht um was ganz anderes! Versuchen Sie mal zu ergründen, wer sich bei der Erdstrahlen-Thematik tatsächlich zum Clown macht? Die Rutengänger jedenfalls nicht.
In einem haben Sie ja schon mal Recht: "Es gibt keine Erdstrahlen" es wird nur so genannt, obwohl noch kein Mensch weiß wie Strahlen überhaupt funktionieren. Sie nicht und die Rutenleute auch nicht, deshalb ist das Wort "Erdstrahlen" nur ein Hilfsmittel der menschlichen Verständigung. Die Physik einer äußerlichen Beeinflussung biologischer Systeme existiert, ob man diese aber "Strahlen" nennen sollte oder ganz anders, das allein ist heute noch die Frage! Es ist heute halt leider noch so, dass das Phänomen der "sogenannten Erdstrahlen" die Rutengänger austrickst und die Gegner maßlos überfordert.
Und ich habe es Ihnen schon vor Jahren geschrieben: Ihre Internetseite bringt uns Rutengänger Aufmerksamkeit und damit Vorteile - weil, denken tun die Menschen ja schon, einige mehr, die anderen weniger. Aber, dass Ihre Stellungsnahme im Internet nicht seriös ist haben schon Hunderte meiner Kunden aus eigener Verstandeskraft begriffen. Und sich sogar um die allgemeine Ernsthaftigkeit der Wissenschaft gesorgt.

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